Von Hupen, ner Alarmanlage und dem Plan, Tannen zu ermorden:

Mopedtour nach Bellwald, Wallis, Schweiz 

(Weiler "Eggen")

 

 

 

 

 

Bellwald, oder einfach
"Das Höchste im Goms", liegt auf einer wahren Sonnenterrasse auf 1.600 Metern über dem Meer, hat 4 50 Einwohner und 300 Sonnentage im Jahr.

Unser "Sanatorium" war nicht leicht zu finden, noch schwerer zu erreic hen, aber einfach schoen!

 

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Vor der Entspannung stand noch ein "Stück Strapaze":

Die Verbringung des "Gepäcks" in's Haus. Ein Weg ohne Weg!

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Da sich die Temperaturen nachts anfänglich noch um den Gefrierpun kt bewegten, waren wir froh, dass unser Kaminholz angeliefert wurde......

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.... was uns allerdings nicht davon entbandt, dieses waidgerecht zu stapeln 

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Vor dem Haus befinden sich leider (n-o-c-h) sieben Tannen, die die Aussicht verbergen, die "Mordpläne" sind allerdings schon geschmiedet, um DIESEN Ausblick geniessen zu koennen:

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Die Aussicht nach links wird auch jedem Kinoeintrittspreis gerecht.

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Unsere Tour des nächsten Tages führte uns von "Bellwald" nach "Brig", durch Orte mit klangvollen Namen wie "Bitsch", "Filet", "Lax" und "Fiesch", weiter über den Simplon-Pass nach Italien Richtung Domodossola.

Zum Simplon:

Der Simplon ist eine uralte Passverbindung in Nord-Süd-Richtung zwischen dem Kanton Wallis und dem oberitalienischen Piemont. Er wird als der schönste Alpenübergang zwischen dem rauhen Norden und dem lieblichen Oberitalien seit Jahrhunderten gerühmt. Viele bedeutende Persönlichkeiten waren von der wilden Schönheit der Landschaft begeistert. Wie weit die Geschichte des Simplon zurückreicht lässt sich heute nicht mehr genau sagen, schon in der Steinzeit, vor etwa 4000 Jahren, wurde der Pass begangen und er entwickelte sich zu einer der wichtigsten Verbindungen für den Waren- und Personenverkehr in Nord-Süd-Richtung. Zu Römerzeiten wurde der Pass rege benutzt und ausgebaut, jedoch war der Simplon nie eine bedeutende römische Heerstrasse, zu unüberwindlich war selbst für römische Baukunst die wilde Gondoschlucht. Im Mittelalter wurde der Simplon als Handelsweg eine wichtige Verbindung zwischen der deutschen und der italienischen Kultur.

Ein paar Eindrücke vom Simplon:

 

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Pause auf dem hoechsten Punkt.. 

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..hier befindet sich auch das "Simplon-Hospiz", in dem Napoleon in vergangenen Tagen seine Truppen unterbrachte

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"Un piccolo pausa al sole dell'Italia"

Pause in Varza, Italien, um die beiden "Eisenhaufen" einzusammeln..

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Wieder zurück in Bellwald wurde es dann gruppendynamisch: Jürgen und ich bei der verantwortungsvollen und schweisstreibenden Aufgabe, den liquiden Teil unserer Verpflegung in's Haus zu bringen. 

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Manche Mopedtouren können zu Wettstreits ausufern, es gibt Menschen, bei denen Käsefondue den gleichen Trieb auslöst.....

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In diesem Zusammenhang, wie lautet das alte deutsche Sprichwort:

"Wer  g-e-g-e-n  den Juergen isst, muss einen langen Loeffel haben..!" ;-)

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Nachdem es kein Essen mehr gab, konnte man(n) sich der Geselligkeit widmen,

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...oder aber durch das Aufsetzen einer Dunstabzugshaube und eines teilnahmslosen Gesichtsausdrucks, den Versuch machen, seinen Mitstreiter zu amüsieren...

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Zu fortgeschrittener Stunde kam auch die Kaminromantik nicht zu kurz. Es gab "Roggenroll" und rheinische Folkswaisen "Do kanns zaubre..." ;-) 

(Was für eine Hingabe............)

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 was den Einen zu faszinieren schien...,

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...den anderen voellig kalt liess! (Udo kurz vor dem "Sprung vom Balkon")

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Es gab nicht nur Müssiggang, nein, am kommenden Tag gaben wir uns -fast voellig- der agrarökonomischen Landschaftsgestaltung hin:

Wilfried, unser "Herbergsvater" beim Rasenmähen

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Dirreck beim Verteilen des Mähguts

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Ich hatte die Arschkaat und musste den kompletten Hang haken..... (ähem...)

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Dieser Natursteinweg wurde von Dirreck und mir konzeptioniert, designed und realisiert, denn:

"Wo ein Willie ist, soll auch ein Weg sein!"

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Am Vorabend der Abreise wurden die Böcke auf den Hänger verladen.

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Wie deaktiviert man eine Alarmanlage?

Man verlädt das Moped, ignoriert sie und wartet bis die Batterie leer ist!

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Sehr spannend war auch die Bahnverlade am Loetschberg!

 Mit dem Auto auf einen Zug zu fahren und dann 15 Minuten durch tootale Dunkelheit gefahren zu werden, hat was....! 

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Alles in allem ein schöner, abwechslungsreicher Kurztrip, bei dem mit dem Wetter, dem Verkehr, dem Sonnenbrand doch noch alles völlig glatt lief....

und alles nah am Busen der Natur 

 

Dat wor et!

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